Hat Bärlauch tatsächlich etwas mit Bären zu tun? Ja, laut einer alten Sage heißt es, dass die Bären nach ihrem Winterschlaf zu der Vitaminreichen Pflanze griffen und deshalb die alten Germanen dachten, die Pflanze hat eine heilende Wirkung und verleiht einem viel Kraft.

Außer Bärlauch ist der hübsche Frühblüher mit seinen spitz zulaufenden, saftig grünen Blättern und den hübschen weißen Blüten auch als Waldknoblauch oder wilder Knoblauch bekannt. Knoblauch ist auch das erste an was man beim Genuss von Bärlauch denkt, der Geschmack ähnelt diesem sehr, ist jedoch etwas fruchtiger und nicht ganz so scharf.

Wenn man also im Frühling bei einem Spaziergang durch den Wald, einen würzigen Geruch in der Nase hat, kommt man vielleicht gerade an einem Feld von Bärlauch vorbei und kann diesen dort direkt einsammeln. Bitte aber nur die Blätter, nicht die Blüten, diese sind nicht zum verzehr gedacht. Und wenn man nicht ganz so oft im Wald unterwegs ist, kann man den wilden Knoblauch auch in vielen Supermärkten oder auf dem Markt bekommen.

Man sollte beim Bärlauch aber beachten, dass er sich nicht lange Lagern lässt, die zarten Blätter sind schnell schlaff und auch der Geschmack geht schnell verloren. Also nix wie los! Ein Beispiel wie man den Bärlauch in der Küche zu einem „bärenstarken“ Gericht macht zeigt uns heute unser Mitarbeiter Noel Hüglin.

Rezeptvorschläge – Frucht des Monats April 2019

Bärlauch-Schmand Fladen